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Hier sehen Sie Beispiele von Hufen, die nur 1-mal im
Jahr ausgeschnitten werden. Korrekturen sind so unmöglich!
Beispiel 1:
Schiefe Hufe
Beispiel 2:
Hornspalten
Beispiel 3:
Eselhufe
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Das ist der rechte
Hinterhuf eines Shetlandponys. Das letzte Mal wurde vor ca. 1 Jahr
ausgeschnitten - und das Pony lebt nur auf weichem Boden und wird auch
sonst nicht bewegt. Man sieht deutlich, wie sich die äussere Wand nach
innen über die Sohle und Eckstreben gelegt hat. Die äussere Wand, die
auch viel zu lang ist, biegt sich mehr und mehr nach aussen. Der Strahl
ist zum Teil von Fäulnis zersetzt. |
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Der Huf nach der ersten
Bearbeitung. Jetzt sollten die Hufe alle 4 bis 6 Wochen ausgeschnitten
werden, damit sie wieder zu einer normalen Hufform finden. Doch die
Besitzer wollten das leider nicht.
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Beispiel 2:
Hornspalten

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Das ist der rechte Hinterhuf eines
Freibergers. Die Hufe wurden das letzte Mal vor über einem Jahr
ausgeschnitten! Auch er lebt auf weichem Boden und wird nicht
geritten. Die äussere Hufwand ist ausgebrochen, die innere auch.
Wegen der grossen Spannung, die die zu langen Hufwände ausüben und
wahrscheinlich auch mangels Pflege hat sich ein grosser Riss
gebildet. Weil die Besitzer eine regelässige Hufpflege ablehnten,
habe ich "nur erste Hilfe" geleistet und den Huf auf eine
vernünftige Länge gekürzt. |
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Der linke Vorderhuf des gleichen
Pferdes. Der Strahl ist zerklüftet, die Hufwand auf der Innenseite
ist ausgebrochen. Man sieht deutlich, dass sich die Hufwände an der
Zehe und an der Aussenseite auf die Sohle gelegt haben. Auch die äussere Eckstrebe ist so lang, dass sie sich über die Sohle gelegt
hat. Auf der Aussenseite ist die Hufwand ausgebrochen. Beim
Ausschneiden zeigte sich unter der liegenden Eckstrebe ein Loch,
das mit schwarzem, zersetzten Horn gefüllt war. |

Beispiel 3:
Eselhufe
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Das ist der linke Vorderhuf eines ca.
2-Jährigen Esels. Die Hufe wurden noch nie ausgeschnitten! Und sind viel zu
lang, die Zehe bricht aus. |
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Nach dem Ausschneiden. |

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