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StellungskorrekturInhalt:- Beispiel 1: Schiefe Hufe - Beispiel 2: Bockhuf
FohlenhufeFohlenhufe werden oft erst nach 6 Monaten, oder sogar noch später das erste Mal ausgeschnitten. Kronbein-, Fesselbein- und Röhrbeinknochen haben so genannte Wachstumsfugen, die sich im Alter von 3 bis 9 Monaten schliessen. Auf der Grafik unten sehen Sie, mit wie vielen Monaten sich die Wachstumsfugen schliessen. In dieser kurzen Zeit können Fehlstellungen schnell und einfach korrigiert werden! Aus diesem Grund empfehle ich, Fohlen schon nach einem Monat dem Hufpfleger vorzustellen. Dann sollten die Hufe jeweils nach einem Monat kontrolliert und bearbeitet werden. Auch wenn die Beine "gerade" aussehen, sollte der Hufpfleger sie regelmässig 1-mal pro Monat bearbeiten, um sie in der guten Stellung halten zu können. Sie legen damit den Grundstein für ein Pferd mit gesunden Beinen und Hufen!
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Hier sehen Sie den linken Hinterhuf eines 7-Monate alten Fohlens, dessen Hufe noch nie ausgeschnitten wurden. Die Zehe ist viel zu lang und nach vorne gewachsen, die Trachten sind auch zu hoch. | |
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Der gleiche Huf nach mehrmaliger Bearbeitung. |
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Sohlenansicht des gleichen Hufes. Man sieht deutlich, dass die Trachten viel zu lang sind. Auch der Strahl ist zu gross, umgekippt und überdeckt die innere Strahlfurche. | |
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Der Huf nach mehrmaligem Ausschneiden. |
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Seitenansicht linker Hinterhuf. Das Tier ist inzwischen 3-jährig. | |
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Sohlenansicht, ein schöner Huf! |
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Das ist der linke Vorderhuf eines 6-Monate alten Fohlens, dessen Hufe noch nie ausgeschnitten wurden. Bei genauerem Hinschauen sehen Sie, dass die zu lange Hufwand an der Zehe einen Riss gebildet hat. | |
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Die Sohlenansicht des gleichen Hufes!
Interessanterweise ist die Sohle hell pigmentiert. Die Fotos nach der Bearbeitung sind leider sehr verwackelt... |
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Das ist der rechte Hinterhuf eines 6-Monate alten Fohlens. Der Huf ist viel zu steil und die Trachten zu lang. Man hat den Eindruck, dass der Huf nach unten hin enger wird. Auch hier wurde noch nie ausgeschnitten. | |
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Sohlenansicht des gleichen Hufes. Die Trachten sind zu lang und ungleich hoch, der Strahl ist löchrig und zerfurcht. Die Besitzerin hielt es noch nicht für nötig, diese Hufe auszuschneiden! |
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Hier sehen Sie den linken Vorderhuf eines grösseren Ponys. Die Hufe sind viel zu lang und die innere Hufseite ist nach innen weggebogen. So schräg der Huf ist, so ungleichmässig ist die Belastungssituation. |
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Nach der Bearbeitung. Jetzt sollten die Hufe regelmässig ausgeschnitten werden, damit die Hufe nicht mehr so schräg werden, wie sie waren! |
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Der gleiche Huf in der Seitenansicht. Nun kann man sich vorstellen, wie schwer das Abfussen für das Pony war. |
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Nach der 1. Bearbeitung. |
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Die Sohlenansicht des gleichen Hufes. Die zu lange Innenseite ist zum Teil schon ausgebrochen. |
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Nach der Bearbeitung. Die Hufwände wurden auf eine vernünftige Länge gekürzt. Durch regelmässiges Ausschneiden wird sich die Situation auch für die Gelenke zunehmend verbessern. |
Bei Bockhufen ist es wichtig, dass Sie schon nach dem ersten Lebensmonat mit der Korrektur beginnen! Denn in dieser Zeit sind die Wachstumsfugen der Knochen im Fesselbereich noch nicht geschlossen, und durch regelmässige Bearbeitung kann sich die tiefe Beugesehne langsam verlängern.
Zur Ausbildung eines Bockhufes kommt es in der Regel, weil entweder der Beugemuskel zu kurz ist, oder weil das Röhrbein zu schnell wächst. Durch eine ausgeglichene Mineralstofffütterung der Stute während der Trächtigkeit und des Fohlens nach der Geburt lässt sich ein Bockhuf meist vermeiden.
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Das ist der linke Vorderhuf eines 9 Monate alten Fohlens. Der Huf ist sehr steil, der rechte Huf ist flacher. | |
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Nach nur 2maligem Ausschneiden ist der Huf schon flacher, bleibt aber steiler als der rechte Huf. Das Ziel ist es nun, den Huf in dieser Stellung zu halten. |
© 2009 by Andrea Fahrni huf-orthopaedie@bluewin.ch